Sicherheit, Komfort und Wirtschaftlichkeit stand bei allen Herstellern fett gedruckt und ganz oben im Lastenheft. So spendiert Mercedes-Benz dem neuen Sprinter ein Sicherheitssystem namens „ADAPTIVE ESP“. Integriert sind hierbei das Antiblockiersystem (ABS), die Antriebs-Schlupfregelung (ASR), die elektronische Bremskraftverteilung (EBV) und der Anfahrassistent (AAS) bei Ausführungen mit Schaltgetriebe. Parameter wie Fahrzeugmasse, Fahrzeugschwerpunkt, Geschwindigkeit, Gaspedalposition, Bremsdruck und Querbeschleunigung werden ständig vom System ermittelt und verarbeitet. Was zur Folge hat, dass das ADATIVE ESP in kritischen Fahrsituationen die Motorleistung reduziert oder gar eine Bremsung einleitet.
Im Fahrbetrieb weiß dieses System schnell zu überzeugen. Gelangen die Pneus an ihre Haftungsgrenzen, nimmt das neue ADAPTIVE ESP die Arbeit eigenständig auf. Selbst wenn der Fuß weiter aufs Gas drückt, bremst sich der Sprinter in kritischen Fahrsituationen ohne Zutun des Piloten soweit ein, bis wieder ausreichend Haftung ansteht. Und dies so gleichmäßig und ruhig, dass man als Steuermann nicht exakt den Punkt ausmachen kann, wann der Bremseinsatz die Rücknahme der Motorleistung übernimmt. Es ist selbst mit größtem Engagement und noch mehr Willen nicht möglich, den neuen Sprinter trotz seines Heckantriebes quer zu stellen oder die Räder durchdrehen bzw. blockieren zu lassen. Ein Sicherheitspaket, das Wirkung zeigt.
Motorisiert ist der neue Sprinter mit CDI-Dieselaggregaten, die zwischen 65 kW (88 PS) und 135 kW (180 PS, 400 Nm Drehmoment) leisten. Wer noch mehr Power haben will, kann den V6-Benzinmotor ordern, der stattliche 190 kW (250 PS) aus 3,5 Litern Hubraum zaubert.